Aus eigener Kraft

BERLIN/WARSZAWA/DEN HAAG | |   Nachrichten

BERLIN/WARSZAWA/DEN HAAG (Eigener Bericht) - Zum Gedenken an die europäischen Opfer des deutschen Rassismus und der NS-Machtexpansion beginnt in der Bundesrepublik eine landesweite Kampagne zahlreicher Bürgerinitiativen. Sie wollen an über eine Million Kinder und Jugendliche erinnern, die in Deutschland sowie in den vormals okkupierten Staaten des Kontinents gejagt, verhaftet und meist auf dem Schienenweg deportiert wurden. Nur wenige kehrten aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern zurück. Um das Schicksal der Deportierten lebendig werden zu lassen, wird ein "Zug der Erinnerung" die Bahnhöfe ihrer Heimatorte anfahren und dort an der aktiven Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart mitwirken, heißt es in einer aktuellen Ankündigung. Beteiligt sind Organisationen und Vereine in wenigstens sieben Bundesländern, darunter Gewerkschaften, Bündnisse gegen Rechts, Gedenkstätten und zahlreiche Jüdische Gemeinden. Der Zug transportiert mehrere Waggons mit Biografien verfolgter Kinder und Jugendlicher aus ganz Europa. In Begleitveranstaltungen wollen die lokalen Träger dem "alten und neuen Antisemitismus und der rassistischen Ideologie" entgegenwirken. Deutsche Kommunen haben angekündigt, den "Zug der Erinnerung" an prominenter Stelle in ihren Hauptbahnhöfen zu empfangen.

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