Erhebliches Aktienrisiko

BERLIN/FRANKFURT/DARMSTADT/HALLE | |   Nachrichten

BERLIN/FRANKFURT/DARMSTADT/HALLE (Eigener Bericht) - Zu einer Demonstration und Protesten auf dem Berliner Hauptbahnhof rufen Bürgerinitiativen anlässlich des bevorstehenden Gedenktages an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz auf. Die für den 27. Januar angesetzten Proteste richten sich gegen die Deutsche Bahn AG. Vom Vorstand des Bahn-Konzerns wird eine sofortige Würdigung der drei Millionen Opfer des Vorgängerunternehmens ("Deutsche Reichsbahn") verlangt. In den Jahren 1938 bis 1945 hatte die "Reichsbahn" Juden, Sinti und Roma sowie weitere "Rassefremde" mit erheblichem logistischen Aufwand in die KZ- und Vernichtungslager geschleust. Auf der Demonstration im Berliner Hauptbahnhof werden unter anderem Beate Klarsfeld (Paris), Lea Rosh (Berlin) und Gideon Joffe (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Berlin) sprechen. Prof. em. Dr. Ekkehart Krippendorff vertritt die "Initiative Elftausend Kinder", die vom Bahnvorsitzenden Mehdorn seit über zwei Jahren ein angemessenes Gedenken auf den deutschen Bahnhöfen fordert - bisher vergeblich. Man werde die Proteste am 27. Januar auch auf die Börsen ausweiten, um Anlegern das erhebliche Aktienrisiko zu verdeutlichen, sollten sich die Nachfahren der Deportationsopfer zu eventuellen Milliardenforderungen entschließen, heißt es bei den Bürgerinitiativen in Frankfurt am Main. Angekündigt werden Proteste in 20 Städten sowie Informationsveranstaltungen in den Zügen der Bahn AG.

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