Deutsche Pogrome (II)

WARSZAWA/KARLSRUHE/BERLIN/FRANKFURT AM MAIN/MANNHEIM | |   Nachrichten | polen

WARSZAWA/KARLSRUHE/BERLIN/FRANKFURT AM MAIN/MANNHEIM Anlässlich der November-Ereignisse des Jahres 1938 vertieft german-foreign-policy.com sein Schwerpunktthema mit weiteren aktuellen Berichten, Interviews und Analysen. Im Mittelpunkt steht das Gedenken an die Opfer. Über sie wird in diesen Tagen breit berichtet, sofern konkrete Bezüge zu den Tätern unterbleiben; Erinnerung stößt auf Widerstand, sobald sie zu den institutionellen Erben der damaligen Verbrechen führt. Die Stadtverwaltung von Warschau stellt das zentrale Kongressgebäude der polnischen Metropole in Aussicht, um die von der Deutschen Bahn abgewiesene Ausstellung über elftausend deportierte Kinder zu ermöglichen. Der Kulturpalast (Pałac Kultury i Nauki) stehe bereit, um die Fotos und Dokumente zahlreicher französischer, deutscher und auch polnischer Kinder aufzunehmen, heißt es in einer Mitteilung aus der polnischen Hauptstadt. Die Kinder waren von dem Vorgängerunternehmen der heutigen Bahn AG in den Tod geschickt worden - unter anderem nach Oświecim (Auschwitz) im heutigen Polen. "Es ist beschämend, dass der Ermordeten in Polen gedacht werden kann", sagt der Pressesprecher der deutschen Bürgerinitiative "Elftausend Kinder" auf Anfrage dieser Redaktion. "Aber hier, in Deutschland, wo die Deportierten lebten und zur Schule gegangen sind, ist das Gedenken an sie Gegenstand einer anhaltenden Kontroverse und wird nun auch noch den Bundestag beschäftigen."

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