Boykott durchbrechen

BERLIN/KARLSRUHE/JENA/PARIS | |   Nachrichten

BERLIN/KARLSRUHE/JENA/PARIS (Eigener Bericht) - Auf einer Aktionskonferenz haben deutsche Initiativgruppen Gedenkveranstaltungen für die Deportationsopfer der Deutschen Reichsbahn beschlossen. Insgesamt drei Millionen Menschen aus fast sämtlichen Staaten Europas waren während der deutschen NS-Herrschaft auf dem Schienenweg in Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt worden. Unter ihnen befanden sich auch elftausend jüdische Kinder aus Frankreich. Bis heute weigert sich die Berliner Bahn AG, das Nachfolgeunternehmen der Deutschen Reichsbahn, auf den Bahnhöfen der früheren Todestransporte Gedenkausstellungen zuzulassen. Wie das milliardenschwere Unternehmen behauptet, fehlten ihm dafür die finanziellen Mittel. Die Teilnehmer der Frankfurter Aktionskonferenz rufen zu bundesweiten Veranstaltungen im Umfeld des 9. November (Reichspogromnacht) auf. Dabei werde man die Bahnreisenden nicht nur an den Knotenpunkten der früheren Todestransporte, sondern auch auf den Deportationsstrecken umfassend informieren, teilen die Initiatoren mit. Auch an grenzüberschreitende Zugläufe sei gedacht. german-foreign-policy.com veröffentlicht Namen und deutsche Herkunftsorte deportierter Kinder.

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